»Kostbar[,] unersetzlich, Platte!«
Zum Bestand historischer Tonträger in der Alban Berg Stiftung
DOI:
https://doi.org/10.70482/jasc.2018.15.247-259Schlagworte:
Alban Berg, Alban Berg Stiftung, Aufführungspraxis, TonträgerAbstract
Der Artikel erforscht die historischen Tonträger in der Alban Berg Stiftung, die sich in drei Bestände gliedern: seltene Aufnahmen von Werken der Wiener Schule, eine Sammlung von Schellackplatten mit Opern- und Unterhaltungsmusik sowie Nachkriegsaufnahmen von Bergs Werken. Der Fokus liegt auf den einzigartigen Tondokumenten aus Schönbergs und Bergs Umfeld, darunter eine Grußplatte Schönbergs zu Bergs 50. Geburtstag und eine Aufnahme der Lyrischen Suite von Rudolf Kolisch. Der Beitrag beleuchtet Bergs Interesse an Technik und Medien, seine Korrespondenz über Schallplatten und die Rolle dieser Aufnahmen für die Rezeptionsgeschichte. Die kürzlich digitalisierten Dokumente bieten neue Einblicke in die Aufführungspraxis der Wiener Schule.
