Aufführungspraxis der Wiener Schule im Verein für musikalische Privataufführungen

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DOI:

https://doi.org/10.70482/jasc.2018.15.31-52

Schlagworte:

Verein für musikalische Privataufführungen, Aufführungspraxis, Béla Bartók, Max Reger, Hans Pfitzner, Claude Debussy, Anton Webern, musikalische Analyse

Abstract

Der Beitrag untersucht die Aufführungspraxis im „Verein für musikalische Privataufführungen” anhand des erhaltenen, annotierten Notenmaterials aus dem Vereinsarchiv in Arnold Schönbergs Nachlass. Am Beispiel von Bearbeitungen und Einstudierungen von Werken von Béla Bartók, Max Reger, Hans Pfitzner und Claude Debussy durch Vortragsmeister wie Schönberg und Anton Webern werden die interpretatorischen Konzepte der Wiener Schule beleuchtet. Die Analyse der Eintragungen in den Partituren zeigt, wie durch detaillierte dynamische und agogische Anweisungen versucht wurde, die thematischen und motivischen Strukturen der Werke transparenter zu gestalten und dem Publikum ein tieferes Verständnis zeitgenössischer Musik zu ermöglichen. Die Quellen dokumentieren somit nicht nur die Aufführungsgeschichte der gespielten Werke, sondern geben auch Einblicke in die Rezeptionsgeschichte aus der Perspektive des Schönberg-Kreises.

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Veröffentlicht

2018-10-01