Der mühsame Weg zur konzertanten Uraufführung von Moses und Aron in Hamburg
DOI:
https://doi.org/10.70482/jasc.2018.15.215-246Schlagworte:
Moses und Aron, Hermann Scherchen, AufführungenAbstract
Der Artikel beleuchtet die komplexe Entstehungs- und Aufführungsgeschichte von Arnold Schönbergs Oper „Moses und Aron”. Im Mittelpunkt steht die konzertante Uraufführung am 12. März 1954 in Hamburg unter der Leitung von Hans Rosbaud, da der ursprünglich vorgesehene Dirigent Hans Schmidt-Isserstedt kurzfristig absagte. Der Beitrag zeichnet die langwierigen Verhandlungen zwischen Schönberg, seinem Schüler Hermann Scherchen und später seiner Witwe Gertrud Schönberg mit Verlagen und Rundfunkanstalten nach. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Herstellung des Aufführungsmaterials, den politischen und persönlichen Hindernissen sowie der Bedeutung dieser Uraufführung für die Rezeption des Werkes. Der Artikel basiert auf umfangreichem Quellenmaterial, darunter Briefwechsel und Archivdokumente.
