Analyses of Arnold Schönberg’s Serenade, op. 24 and Wind Quintet, op. 26 by Alban Berg and Julius Schloß

Autor/innen

  • Philip Stoecker

DOI:

https://doi.org/10.70482/jasc.2019.16.50-87

Schlagworte:

Alban Berg, Julius Schloß, Zwölftonmethode, Bläserquintett op. 26, Serenade op. 24

Abstract

Der Beitrag untersucht die gemeinsamen analytischen Bemühungen von Alban Berg und seinem Schüler Julius Schloß beim Studium von Arnold Schönbergs Zwölftonkompositionen, insbesondere der Serenade op. 24 und des Bläserquintetts op. 26. Durch eine detaillierte Untersuchung von kommentierten Partituren, Reihentabellen und Korrespondenz widerlegt Stoecker frühere Annahmen, wonach Berg der alleinige Autor dieser Analysen war, und zeigt Schloß' bedeutende Beiträge auf. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören Schloß' akribische Beschriftung von Zwölftonreihen, seine Verwendung von Farbstiften und Symbolen zur Verfolgung von Kompositionstechniken und seine Korrekturen von Reihenversetzungen. Durch den Vergleich mehrerer Quellen, darunter die Nachlässe der beiden Schüler, beleuchtet die Studie die pädagogischen und analytischen Praktiken in Schönbergs Umfeld und bietet neue Einblicke in die frühe Rezeption der Zwölftonmusik.

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Veröffentlicht

2019-10-01